»Start      »Theatergruppe      »Historie      »Spenden     »Ansprechpartner     »Kontakt      »Presse      »Gästebuch      »Links

 

„Heid gönne mä uns selwer mol was“
SAINÄWWEL Saison findet mit einer ausgiebigen Radtour ihren Ausklang

.
Bild: Matthias Brenner

Traditionsgemäß lässt die Theatergruppe „Die Sainäwwel“ die laufende Saison mit einem kleinen Abschlussfest ausklingen. Dazu sind alle eingeladen, die zum Erfolg des letzten Stückes beigetragen haben: Von den Akteuren auf der Bühne bis zu den Helfern in der Küche und am Büfett, von den Souffleusen bis zu denjenigen, die die Bühne bauen.
Gabi Schäfer-Bauer, Kopf des Führungsteams der Sainäwwel, freute sich: „Das ganz Jahr über sind wir mit viel Spaß und Energie im Einsatz. Wir lesen, proben, spielen und spenden. Heid gönne mär uns selwer mol was.“

Etwa 30 Mitglieder der Gruppe folgten der Einladung und starteten bei spätsommerlich warmen Temperaturen am vergangenen Sonntag um 13 Uhr am Gelände des Obst- und Gartenbauvereins mit den Fahrrädern. „Ich freue mich immer, wenn ich im Kreise der Sainäwwel dabei sein darf“, sagte Wally Baierle, die seit 1995 für die Bühnenfrisuren mitverantwortlich ist, unserer Zeitung.

Bald wurde ein „Tankstopp“ eingelegt, und zwar an einer der von den Schauspielern gestifteten Bänke am Waldrand von Riedrode. Hier gab es dann auch ein paar Infos über aktuelle Dinge. Markus Winkler, seit 1992 aktiv und Mitverantwortlicher für das Umschreiben der beim Theaterverlag erworbenen Stücke, meinte: „Wir haben eine wahnsinnig lustige Boulevardkomödie gefunden. Die erste Leseprobe findet am 15. Oktober statt. Bis dahin haben Gabi und ich das Stück ins Bäschdädderische übertragen. Ein Titel für das Stück schwebt mir auch schon vor, den werden wir bei dieser Gelegenheit endgültig festlegen.“

Nahezu alle Akteure, die bei dem diesjährigen Stück „Vadder, alleweil loangt’s!“ mitgewirkt haben, werden 2013 wieder auf der Bühne zu sehen sein. So auch Irene Kruschenski und Karl-Hans Reischert, der schon sehr motiviert war: „Es macht immer wieder Freude, wenn die Proben losgehen.“

Gabi Schäfer-Bauer erwähnte, dass man sich in den nächsten Wochen wieder Aufführungen bei anderen Bühnen anschauen wird, um zu sehen, was und wie dort gespielt wird, und wie hoch der Eintritt ist. Die Sainäwwel würden auch im kommenden Jahr bei ihren Preisen bleiben. Außerdem sei man schon auf der Suche nach Spielideen für die Saison 2014. Nach knapp einer Stunde ging es weiter in Richtung Einhausen, zur „Alten Schlosserei“. Gastwirt Hartmut Hedderich, genannt „Hacki“, hat ein hessisches Buffet vorbereitet. Er sagte: „Ich bin leider erst in diesem Jahr zum Fan der Sainäwwel geworden und war auf Anhieb begeistert von der Truppe. Auch das soziale Engagement finde ich toll. Sogar hier in Einhausen wurde schon geholfen.“
Bis in den frühen Abend war Geselligkeit groß geschrieben, und die Teilnehmer waren sich einig, dass bei diesem tollen Wetter die Radtour mit Einkehr ein voller Erfolg war.

 

.

 

 

zurück

   

 

  © 2020 Copyright by Die Sainäwwel, Bürstadt, Germany